Geneva Watch Days 2026
Ein Rekordevent der Uhrenkultur und Leidenschaft
Unter klarem Genfer Himmel erlebte die Uhrenindustrie eine der prägendsten Wochen ihrer Saison: 71 Marken, knapp 400 Neuheiten und eine beispiellose Anzahl von über 2.500 Sammlern, privaten Kunden und Uhrenbegeisterten. Die 7. Ausgabe der Geneva Watch Days hat sich in die Geschichte eingeschrieben.
Mehr als Zahlen: Eine Bewegung
Was diese 7. Ausgabe wirklich auszeichnet, lässt sich nicht allein in Rekorden messen. Ja, 71 Marken sind ein neuer Höchststand. Ja, knapp 400 Neuheiten wurden enthüllt. Doch die eigentliche Geschichte schreiben die über 2.500 Sammler, privaten Kunden und Uhrenbegeisterten, die nach Genf kamen – doppelt so viele wie im Vorjahr.
Sie kamen, um die Uhren zu erleben. Um mit den Menschen hinter den Kreationen zu sprechen. Um Handwerk hautnah zu erfahren. Und um dabei Teil einer Gemeinschaft zu sein, die die Leidenschaft für Uhrmacherei teilt.
Zwei Orte, eine Energie
Der Pavillon an der Rotonde du Mont-Blanc war das Herz des Events. Knapp 5.000 Besucher strömten durch die Türen, am Sonntag allein etwa 1.200 in den finalen Stunden. Hier pulsierte die Leidenschaft für Uhren – in Touch & Feel Sessions, in Gesprächen zwischen Enthusiasten und Machern, in der ständigen Collector’s Lounge.
Wenige Schritte entfernt etablierte sich die Blue Box als zweiter Gravitationspunkt. Knapp 3.000 Besucher erkundeten die Ausstellung zu den Vier Elementen – Wasser, Erde, Luft und Feuer. Geführte Touren ermöglichten es, die Uhren in den Händen zu halten, die Materialien zu verstehen, die Geschichten dahinter zu erfassen.
Vielfalt als Qualitätsmerkmal
Von etablierten Maisons bis zu unabhängigen Uhrmachern – die zeitgenössische Uhrmacherei zeigte sich in ihrer ganzen Breite. Klassische Ausdrucksformen neben unerwarteten Innovationen. Traditionsreiche Namen neben der nächsten Generation von Schöpfern.
Für fünf Tage verwandelte sich Genf in einen Ort, an dem die komplette Vielfalt moderner Uhrmacherei lebendig wurde. Und diese Zugänglichkeit ist das eigentliche Vermächtnis der Geneva Watch Days: Uhrmacherei ohne Barrieren, offen für alle, die sich dafür begeistern.
Begegnung, Verständnis, Weitergabe
Die 7. Ausgabe bot mehr Gelegenheiten zum Austausch als je zuvor. Die Power Breakfasts brachten Führungskräfte und Branchenexperten zusammen. Der Culture Club belebte die Uhrmacherkultur. Die CaliberShip Challenge – organisiert mit der Genfer Uhrmacherschule und COSC – forderte Teilnehmer heraus, ein mechanisches Uhrwerk so präzise wie möglich zu regulieren.
Besonders beeindruckend war die Fokussierung auf die nächste Generation. Kreative Workshops. Begegnungen mit jungen Sammlern. Sonntags-Aktivitäten für Familien und Kinder. Austausch mit Studierenden der Genfer Uhrmacherschule. Denn die Leidenschaft für Uhrmacherei weiterzugeben heisst auch, die Zukunft vorzubereiten.
Gemeinsinn mit Substanz: CHF 115.500 für die nächste Generation
Die Auktion von Phillips in Association with Bacs & Russo am Donnerstag war mehr als ein Event – sie war ein Bekenntnis zur Zukunft der Uhrmacherei. 16 einzigartige Lote, von Marken gespendet, brachten CHF 115.500 für die Genfer Uhrmacherschule und den Pierre Amstutz Fonds ein.
Das Spitzenstück: eine einzigartige Kreation von Konstantin Chaykin, die für CHF 24.000 den Besitzer wechselte. Seit 2023 wurden so bereits CHF 519.400 für die Ausbildung des Uhrmacher-Nachwuchses gesammelt.
«Diese Ausgabe markiert einen neuen Meilenstein. Ja, 71 Marken und knapp 400 neue Uhren sind bereits ein Rekord. Aber was ich am meisten mitnehme, ist die Präsenz der Sammler, privaten Kunden und Enthusiasten. Sie kamen in deutlich grösserer Zahl als im Vorjahr. Sie kamen, um die Uhren zu sehen, mit den Machern zu sprechen, zu verstehen, zu entdecken und zu teilen. Das ist genau die ursprüngliche Vision der Geneva Watch Days: Uhrmacherei, die offen, lebendig und zugänglich ist. Uhrmacherei, die Begegnungen schafft und ihre Enthusiasten und Kunden über alle Generationen hinweg erreicht.»
Jean-Christophe Babin, President der Geneva Watch Days
Genf steht hinter der Idee
Diese 7. Ausgabe bestätigte eine wachsende Unterstützung aus dem breiteren Genfer Ökosystem. Im Palais Eynard, einem Wahrzeichen der Stadt, fand die Eröffnungs-Pressekonferenz mit Delphine Bachmann (Staatsrätin), Christina Kitsos (Bürgermeisterin Genf) und Jean-Christophe Babin statt.
Kanton und Stadt Genf, die Grand Prix d’Horlogerie de Genève, das Musée International d’Horlogerie, Julius Baer und weitere Partner trugen zum kollektiven Momentum bei. Geneva Watch Days ist längst mehr als ein Branchenevent – es ist eine kulturelle Bewegung.
Ausblick: Was kommt 2027?
Die Geneva Watch Days sind nicht länger ein agiles Sammeltreffen von Marken – sie sind zu einem Treffpunkt für die gesamte Uhren-Community geworden. Für Sammler. Für Kunden. Für Enthusiasten. Für alle, die Uhren lieben.
Die 7. Ausgabe hat gezeigt, dass diese Vision trägt. Mit Sammlern, die bereit sind, die Reise nach Genf zu machen. Mit Marken, die sich öffnen. Mit einer Stadt, die ihre Tradition feiert und die Zukunft gestaltet.
Geneva Watch Days 2026 wird in Erinnerung bleiben – nicht wegen der Rekorde, sondern wegen der Energie, der Begegnungen und der Leidenschaft, die diese fünf Tage durchzog. Die beste Zeit für eine Uhr ist jetzt. Und der beste Ort dafür ist Genf.