Der Grand Prix d’Horlogerie de Genève (GPHG) gilt als die renommierteste Auszeichnung der Uhrenwelt – eine Art Oscar-Verleihung für die Haute Horlogerie, bei der jedes Jahr die aussergewöhnlichsten Zeitmesser der Branche prämiert werden. Für die Ausgabe 2026 tritt die Genfer Manufaktur Gerald Charles gleich mit zwei Kandidaten an, die in unterschiedlichen Kategorien um die begehrte Auszeichnung konkurrieren.

Der Gerald Charles Masterlink Perpetual Calendar Sapphire Dial. © Gerald Charles
Masterlink Perpetual Calendar Sapphire Dial – Kategorie Calendar and Astronomy
Mit dem Masterlink Perpetual Calendar Sapphire Dial tritt Gerald Charles in der Kategorie Calendar and Astronomy an. Im Inneren des Zeitmessers arbeitet das erste geformte, asymmetrische In-house-Kaliber der Marke mit ewigem Kalender, ausgestattet mit Mikrorotor und einer eigens entwickelten Drei-Zähler-Anzeige. Trotz der technischen Komplexität eines Perpetual Calendar bleibt die Uhr ultraflach, wasserdicht und alltagstauglich – ein Anspruch, der bei Gerald Charles zur Markenphilosophie gehört: technische Innovation und tägliche Tragbarkeit sollen sich nicht ausschliessen, sondern ergänzen.

Der Gerald Charles Maestro 2.0 Meteorite Silver. © Gerald Charles
Maestro 2.0 Meteorite Silver – Kategorie Time Only
Der zweite Kandidat, der Maestro 2.0 Meteorite Silver, tritt in der Kategorie Time Only an. Er bringt erstmals Meteoritengestein in die ikonische Maestro-Kollektion – in Kombination mit einer kleinen Sekundenanzeige, die sich harmonisch in die charakteristische Gehäusearchitektur des Maestro einfügt. Das Meteoritenmaterial wird dabei mehr als blosser Werkstoff verstanden: Es dient als Leinwand, auf der kosmische Geschichte zu zeitgenössischer Kunst wird. Das Silver-Modell steht dabei sinnbildlich für die Stille nach der Explosion – jenen Moment, in dem Materie abkühlt und kristallisiert. Das silberfarbene Meteoriten-Zifferblatt wird durch goldene Akzente ergänzt, das gehäuse besteht aus poliertem Stahl.

Der Maestro 2.0 Meteorite Silver am Handgelenk. © Gerald Charles
Zwei Philosophien, ein Anspruch
Die beiden Kandidaten zeigen exemplarisch, wie unterschiedlich sich die Handschrift von Gerald Charles ausdrücken kann: auf der einen Seite die komplexe Kalendermechanik des Masterlink, verpackt in ein schlankes, alltagstaugliches Gehäuse; auf der anderen Seite die reduzierte Eleganz des Maestro, die durch die Wahl eines aussergewöhnlichen Materials neue Ausdruckskraft gewinnt. Beide Uhren teilen dennoch denselben Anspruch, der die Marke seit ihrer Gründung prägt: technische Präzision und gestalterische Eigenständigkeit mit echter Tragbarkeit im Alltag zu verbinden.
Das Team von Gerald Charles bietet interessierten Sammlerinnen und Sammlern weltweit die Möglichkeit, beide Kandidaten persönlich vor Ort zu entdecken – Termine können direkt bei der Marke vereinbart werden. Ob sich einer der beiden Zeitmesser am Ende mit einer GPHG-Auszeichnung schmücken darf, entscheidet sich mit der Preisverleihung später in diesem Jahr in Genf.